Pressestimmen


"Sprecherin und Harfenistin ließen die Farbe Rot hörbar werden"

(...) "Energie und Wärme, Blut und Leben, aber auch Zorn und Aggression"

Das sind nur einige der roten Assoziationen, die Anja Bilabel in die Köpfe der Zuschauer zauberte.

Amüsante, skurrile und nachdenkliche Erzählungen und Gedichte nahmen die Zuhörer mit auf Reisen durch die deutschsprachige Literatur.(..) der rote Faden zog sich durch den kurzweiligen Abend und eröffnete immer neue Facetten der roten Farbe."
mo ET: 06.10.2009 (Kultur lokal) Soester Anzeiger


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"Ein (doppelter) Kunstgenuss war auch uns beschieden, nicht nur wegen der kompetenten Führung durch die Ausstellung, sondern vor allem, weil uns Anja Bilabel die Ehre einer Rezitation gab.

Die Schauspielerin, die schon 1998 bei unserer Gedenkfeier zu Rahels Todestag las, bewältigt einfühlsam, spielerisch und heiter die oft schwierige Syntax in Briefen des 19. Jahrhunderts.

Ihr 'Lauschsalon' enthält auch ein Programm zu Annette von Droste-Hülshoff, das sie unter dem Titel "Und jedes wilden Geiers Schrei in mir die wilde Muse weckt" auf Einladung der Droste-Gesellschaft am 14. Dezember 2008 im Rüschhaus mit Wolfgang Kostujak am Cembalo mit großem Erfolg vorstellte."
Gazzetino Mitteilungen der Varnhagen Gesellschaft e. V. No. 22 (2009), Köln


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"Besonders postiv nahmen die Besucher die Lesung des Textes durch die Schauspielerin Anja Bilabel auf, die die Spannung durch ihren Ausdruck noch erhöhte."
Kelkheimer Zeitung, Oktober 2009, Frankfurt


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"Barlach und Morgner zum (Be-)greifen nah"

(...) "begrüßten die vielen Gäste, bevor die Schauspielerin Anja Bilabel den Künstler Ernst Barlach vorstellte. Sie las aus seinen Briefen und aus seinem Schauspiel „Armer Vetter“.
Mit ihrer facettenreichen Stimme – mal zart, mal nah, mal distanziert – hauchte die erfahrene Synchronsprecherin den Texten Leben ein."
Soester Anzeiger, 4.6.2010


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"Anja Bilabel las eindrucksvoll aus der Literatur. (...) Die Gedichte und Romanauschnitte stammen von sechs Frauen, die durch das Schreiben ihre Stärke wiederfanden. Sie hoben nicht nur die Opferrolle hervor, sondern den Widerstand, den diese Frauen leisteten."
Münstersche Zeitung, 9.4.2010


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"Einfach lauschen bei flackerndem Kerzenlicht -
Stimmungsvolle Nacht der Literatur"

(...) " Am Freitag abend haben sie sich in der Stadtbücherei zur Nacht der Bibliotheken eingefunden, um den Lesungen der Schauspielerin Anja Bilabel zu lauschen. (..) liest Anja Bilabel Lyrik und Prosa der Weltliteratur, u.a. Rainer Maria Rilke, Christian Morgenstern, Virginia Woolf.

"Mal geht es um ein Mädchen, das, passend zum Titel des Abends, seine große Liebe in der der Bibliothek findet, mal geht es um König Artus und die Tafelrunde und mal um verschiedene Wirklichkeiten. Ausgewählt hat die Künstlerin die Texte intuitiv. Allerdings gab es schon ein aufwendiges Casting aus über 100 Büchern, verrät die Schauspielerin. So eine Auswahl kann bis zu 6 Wochen dauern, verrät sie. (..)
Im Raum ist es still und dunkel, die Zuschauer sitzen an gedeckten Tischen, für Bewegung sorgt nur das Flackern der Kerzen.

Anja Bilabel gibt allein mit ihrer Stimme den Geschichten eine Atmosphäre und nimmt die Zuschauer mit.

Auch A. Hübner, der zum ersten Mal an einer solchen Lesung teilnimmt, ist ebenfalls angetan: Mich hat der Titel angesprochen und ich bin begeistert von diesen außergewöhnlichen Geschichten..es war einfach toll!"

Ruhrnachrichten, 14.11.2011 / Pressekritik Lange Nacht der Bibliotheken in NRW


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(...) " Die Schauspielerin Anja Bilabel und die Musikerin Sabine Fröhlich beeindruckten ihr Publikum (...) zum Thema häusliche Gewalt. Mit dem Stück das Blumenhaus von Truman Capote stellte Bilabel dessen Hauptfigur Ottilie vor. (...) Trotz aller Tragik stattete Capote seine Figuren auch mit einer besonderen Komik aus, was Bilabel überzeugend mit ihrer Stimme den ZuhörerInnen rüberbrachte. (..)

Bei allen Erzählungen überzeugte Anja Bilabel durch ihre sprachliche Einfühlsamkeit, ihren Ausdruck und ihre vielfältige Stimme.

Perfekt ineinander griff dabei die Musik von Sabine Fröhlich (...) bei der sich die beiden Künstlerinnen "den Ball" perfekt zuspielten. Gemeinsam stellten sie so den Zuhörern bekannte und weniger bekannte Autoren vor, die sich direkt und oftmals indirekt in ihren Geschichten und Erzählungen mit dem Thema häusliche Gewalt auseinandergesetzt haben."
Bocholt, Bor-Point, überregionales Info-Portal, 28.11.2011


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"Anja Bilabel präsentierte "Nachtschneeherz"

"Geschneit hat es in der Nikolausnacht zwar nicht-dennoch wurden die Zuhörer so richtig in winterliche Vorweihnachtsstimmung gebracht. (..)
"Es war Weihnachten 1952.." begann Anja Bilabel ihre Lesung am winterlichen Nikolausabend. Der hieß "Nachtschneeherz", auch wenn Castrop- Rauxel von Schnee in diesem Winter bisher verschont blieb. (..)
Bereits im November gab die Münsteraner Schauspielerin einen kleinen Vorgeschmack auf ihr Programm. Und auch dieses Mal freuten sich die Zuschauer auf einen unterhaltsamen Abend.

Begeisterte Zuhörer

Es war die besondere Atmosphäre, die die Zuhörer begeisterte. Keine Bühne, keine große Kulisse oder aufwendige Dekorationen. Es gibt nur einen Schreibtisch, gedämpftes Licht und Tische, an denen die Zuhörer in Gruppen zusammensitzen.(..)

Anja Bilabel gelingt es wie keiner anderen, allein mit ihrer Stimme, die Geschichten lebendig werden zu lassen.

(..) Und während sich die Zuschauer entspannt zurücklehnen, kann man draußen fast den ersten Schnee rieseln hören."
J.Swierzyna, Recklinghäuser Zeitung, 7.12.2011


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"Lauschsalon bescherte Glücksgefühle"


" (...) Anja Bilabel und Violinistin Sabine Fröhlich bescherten dem Publikum in der  öffentlichen Bücherei Glücksgefühle.

(...) "präsentierte die Schauspielerin Anja Bilabel aus Münster mit musikalischer Unterstützung der Violinistin Sabine Fröhlich anlässlich des internationalen Frauentages ihr gleichermaßen spannendes wie berührendes Hörstück "In Blumenhäusern" (...)

Anja Bilabel aber schwieg nicht, sondern zeigt mit enormer sprachlicher Einfühlsamkeit alle Facetten von häuslicher Gewalt,

die bisweilen komisch und liebreizend daherkommen, aber auch brutal sein konnten. So lieh sie Truman Capotes Protagonistin Ottilie aus der Erzählung "Das Blumenhaus" ihre Stimme, einem Straßenmädchen aus Haiti, das sich ihren Lebensunterhalt im "Champs Elisées"verdient und sich nach der großen Liebe sehnt. Als diese gefunden zu sein escheint, nimmt sie so manche Demütigung in Kauf, um ihr gefundenes Glück nicht zu verlieren.

Auch Anton Tschechows Stück "Pst" (..) beschrieb die Unanehmlichkeiten und Erniedrigungen von Frauen an der Seite angeblich starker Männer (..)

Gelungene Überleitungen

Das bemerkenswerte Violinenspiel von Sabine Fröhlich fungierte als gekonnte Überleitung zwischen den höchst unterschiedlichen Stücken. Der Lauschsalon brachte die schöne heile Welt ins Wanken, zeigte, das hinter den geschlossenen Türenvieles Unvostellbares und Unglaubliches geschieht.

Auch wenn im Hörstück "In Blumenhäusern" das Glück nur selten zu Gast war, gelang es Anja Bilabel und Sabine Fröhlich in ihrem ( ) literarisch-musikalischen Salon dem begeisterten Publikum ein zweistündiges und intensives Glücksgefühl zu bescheren.
"

Denise Perrevort- Elkemann, Ruhr Nachichten, 11.3.2012


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"Hesse-Hörstück war Kino für die Ohren"

" (...) Auch das Hörstück zum 50. Todestag des Literaturnobelpreisträgers,

das jetzt für eine ganz gefüllte Zentralbibliothek sorgte,

hieß "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne"
.

Damit zu Gast war der "Lauschsalon" der jungen Münsteraner Schauspielerin Anja Bilabel.
Das waren klug zusammengestellte Prosa-und Lyriktexte von Hesse (..) Das war ein guter atmosphärischer Querschnitt durch das gewaltige und vielfältige Werk des Meisters.
Das kann man natürlich nicht in wenigen Worten zusammenfassen.

Doch meistens geht es um die Befreiung der menschlichen Seele, die dem "alten Europa" nicht mehr gelingt. Einen roten Faden bilden die Achsen-Stellen aus dem Roman "Demian" über das Werden der Persönlichkeit (..)

Anja Bilabel gelang es, mit ihrem ruhigen und einfühlsamen Vortrag, Hesses spirituelle Suche zu einem Kino für die Ohren zu machen.

Und das Anliegen des Dichters wurde mehr als deutlich, in allgemein verständlicher Sprache über den tieferen Sinn des Lebens nachzudenken. (..)"

Rheinische Post, 24.9.2012


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"Ungeschönte Schicksale"

Kritik zu „Totgeschwiegen“- Authentische Gerichtsprotokolle

"(...) Ungeschönt erzählt Bilabel von Untersuchungsergebnissen betroffener Frauen

(...) Wo Gewalt beginnt, endet alles wofür ich lebe, diese Aussage des
Schauspielers Jan Josef Liefers war auf dem Plakat der Ausstellungseröffnung „Standpunkte gegen Gewalt“ zu lesen. Zum zehnjährigen Bestehen des Gewaltschutzgesetzes hatten der Runde Tisch, Frauen e.V. und das Frauen-und Kinderschutzhaus des SkF Dülmen eine besondere Veranstaltung organisiert. Anja Bilabel vom Lauschsalon gastierte mit ihrer Konzertlesung „Totgeschwiegen“ in der Alten Sparkasse. (...)

Die Lesung bestand hauptsächlich aus authentischem Material zum Thema häusliche Gewalt, wie Gerichtsprotokollen, Tagebücher und Dokumentationen, die zu diesem Zweck freigegeben wurden. (...)

Mit eindringlicher Stimme erzählt Bilabel von den Schicksalen.

Dülmener Zeitung, 30.10.12


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Kritik zu „Nachtschneeherz“:

"Künstlerin zu Gast"

"Lauschsalon in der Bücherei kommt gut an"

"Künstlerin Anja Bilabel (r.) und die Harfenistin Verena Volkmer begeisterten"

"VREDEN. Der Lauschsalon verzauberte das Publikum mit ihrem Programm „Nachtschneeherz“.
Auf Einladung der Öffentlichen Bücherei Vreden, des Aktuellen Forums, Volkshochschule, des Gleichstellungsbüros der Stadt Vreden, dem Kulturamt sowie der katholischen Frauengemeinschaft St. Georg war die Künstlerin Anja Bilabel mit der Harfenistin Verena Volkmer zu Gast in Vreden.

Auch ohne Schnee versetzten die beiden Künstlerinnen des Lauschsalons die Zuhörerinnen und Zuhörer so richtig in winterliche Vorweihnachtsstimmung.

Im Laufe des Abends präsentierte die Schauspielerin Anja Bilabel mit diesem adventlichen Programm Gedichte und Erzählungen der Weltliteratur.

Mal leicht und heiter, mal melancholisch-leise, stets mit der passenden Mimik und Gestik erzählte und las sie Gedichte und Erzählungen von Sarah Kirsch, Christian Morgenstern, Rainer Maria Rilke, Truman Capote, Wilhelm Busch und vielen anderen.

Mit musikalischen Improvisationen und einzelnen Stücken trug die Harfenistin Verena Volkmer dazu bei, dass die Zuhörer einen Hörgenuss der besonderen Art genießen konnten.

Neben den beiden hochkarätigen Künstlerinnen war es auch die besondere Atmosphäre, die die Zuhörer begeisterte.

Keine große Kulisse oder aufwendige Dekorationen. Gedämpftes Licht, flackernder Kerzenschein, eine kleine Bühne mit einem passend dekoriertem Bistrotisch rundeten die gemütliche Stimmung ab.

Vor dieser schönen Kulisse fiel es jedem leicht, sich ganz auf die Künstlerinnen zu konzentrieren und sich von ihnen mitnehmen zu lassen in eine Welt aus Fantasie.

Die Gäste des Abends dankten den beiden Frauen mit lang anhaltenden Applaus.
Zum Schluss waren sich alle einig: ein gelungener Abend zum Abschluss des diesjährigen Veranstaltungsreigens der Öffentlichen Bücherei"

Münsterland-Zeitung, 3.12.2012


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Der Lauschsalon - Ein Lauscherlebnis


Am 11.12. 2012  gastierte im Kutscherhaus auf Einladung durch die Neue Literarische Gesellschaft (NLGR) der "Lauschsalon", der in Anlehnung an die Ruhrfestspiele mit den dortigen Inszenierungen russischer Dramatiker "Russische Meistererzählungen" präsentierte.

Die Münsteraner Schauspielerin Anja Bilabel, die Gründerin des Lauschsalons, rezitierte Geschichten von Daniil Charms, Anton Tschechow und Turgenjew und
brachte es fertig, mit ihrer Stimme die Leichtigkeit der Konversation, den Horror in einer verschlüsselten, politischen Parabel von Daniil Charms und das Unheimlich-Gespenstische in einer Geschichte von Turgenjew zum Ausdruck zu bringen.


Das allein wäre schon einen Abend wert gewesen.
Überhöht wurden die Rezitationen (..) von Prof. Claudia Buder (...) die mit einer Akkordeonkomposition die verschiedenen Geschichten akustisch spiegelte. (..)

meisterhaft rezitiert und virtuos gespielt von den beiden Künstlerinnen.


D.Menne, Kritik und Veranstaltungsbericht, NLGR Dezember 2012




"Kino für die Ohren"

Münster

"Die Schauspielerin und Regisseurin rezitierte Texte von Morgenstern, Capote, Ringelnatz, Rilke und anderen Autoren, die Harfenistin setzte klangliche Satzzeichen.

Es war Kino für die Ohren. (...)

In eine impressionistisch anmutende Welt taucht das Duo, als anhand von Passagen aus Rilkes Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge das Paris des frühen 20. Jahrhunderts in Farbtupfern deutlich wird. (...)

Immer wieder beeindruckt die Modulationskünstlerin Anja Bilabel, die meisterhaft mit den Klangfarben und Tempi ihrer Stimme spielt.

Ob Heiteres, wie die drei Hasen des vielfach rezitierten Morgensterns oder archaischer Stoff, wie die wiederentdeckte Artussage aus Tankred Dorsts Roman "Merlin": Graslsuche, Ritter-Heimkehr, Advent und Schnee bilden an diesem Abend eine atmosphärische Einheit."

       Thomas Usselmann, Westfälische Nachrichten, 16.12.2012



"Bewegende Stimme für gescheiterte Charaktere"

Lesung: Anja Bilabel im Rüschhaus

"Münster.
Vielen ist sie noch als Schauspielerin am Wolfgang Borchert Theater (..) bekannt. Der Stadt ist sie trotz Engagements an anderen Häusern treu geblieben. Mit dem Hörtheater "Lauschsalon" präsentiert Anja Bilabel mittlerweile Lesungen,

(..) Und das die auch als Hörfunksprecherin tätige, gebürtige Berlinerin auch in diesem Metier überzeugt, zeigte sie am Samstag im gemütlichen Rüschhaus
. (...)

(..)
tauchte die Schauspielerin tief in die Literaturgeschichte hinab und hievte sowohl Vertrautes als auch weniger Vertrautes an die Oberfläche. Besonders der zynische Ton der Truman Capote -Erzählung "Lola" sorgte

im voll besetzten Kaminzimmer

für erstaunlich gute Laune.

Ein Mann bekommt einen Raben mit gestutzten Flügeln geschenkt. Dem hässlichen Tier kann der Ich-Erzähler nur Abscheu entgegenbringen. bis der Vogel eines Tages verschwunden ist.

Winterliche Harfe


Bilabel rezitierte, als erzählte sie beiläufig eine Anekdote. Das tat besonders den Morgenstern- Gedichten gut. (...).  Passend zum winterlichen Thema "Nachtschneeherz".

Natürlich durfte bei diesem Thema die Liebe nicht fehlen und so verfiel Liebesgott Eros (..)der wunderschönen Psyche, statt wie geplant deren Herz mit einem unattraktiven Mann zu verbinden. Die gescheiterten Existenzen bewegten an diesem Abend. Besonders der Dichter in der Ringelnatz- Erzählung " Das Gedicht" Karl hält sich nach seiner ersten gelungenen Dichtung " Das Roß von Osnabrück" für einen professionellen Schriftsteller. Er wird allerdings vom ausbleibenden Erfolg auf den Boden der Tatsachen zurückbefördert.

Den typischen Ringelnatz-Stil bediente Bilabel ebenso gut wie Rilkes Idyllenbeschreibungen und Mascha Kalekos Advent-Verse."


Heiko Ostendorf, Münstersche Zeitung, 17.12.2012





Russische Meistererzählungen

"Publikum sichtlich beeindruckt"


"A
nja Bilabel (..) liest russische Meistererzählungen im Theeshof.

Einen
atmosphärischen Abend mit Geschichten russischer Meistererzähler boten im Heimathaus des Theeshofes die Schauspielerin Anja Bilabel und ihre musikalische Begleiterin Claudia Buder. (...)

Schon bei der ersten Geschichte "Die alte Frau" von Daniil Charms überzeugte Bilabel durch ihre sprachliche Einfühlsamkeit, durch starke Ausdruckskraft und eine vielfältige Stimme.

Sie ließ das Publikum miterleben,
wie eine alte häßliche Frau bei dem Erzähler zur Tür hereinkommt, sich in seinen Lieblingssessel setzt und stirbt. Am nächsten Morgen liegt die tote Alte auf dem Boden. Er muß also Überlegungen anstellen, sie verschwinden zu lassen.

(...) zog Bilabel die Zuhörer in ihren Bann, als sie Passagen las wie "Die Worte waren kaum gesprochen, da glitt die rätselhafte Gestalt mit einem seltsamen inneren Lachen, von dem für eine Minute auch ihr Gesicht bewegt wurde, schnell auf mich zu, hob die Arme und streckte sie nach mir aus. Ich prallte zurück, aber es war zu spät, denn ich war bereits in ihrer Gewalt."

Es war das reinste Gänsehautfeeling (..)

Die beiden Künstlerinnen erhielten für ihre Ausnahme-Darbietung großen Beifall

vom Publikum, das stark beeindruckt den Heimweg antrat.
"

                                       Vries Richard, Böhme Zeitung, 26.4.2013




"Lauschsalon entführt Zuhörer im Treffpunkt Literatur auf eine Fantasiereise"

"Grüne Bluse, grünes Jackett, grüne Zweige als Hintergrund - die Farbe Grün, die für Neubeginn, Wachstum und Harmonie steht, die Hofnung und Geborgenheit schenkt und den Augen Entspannung gönnt, steht beim Treffpunkt Literatur in vielfältiger Weise im Mittelpunkt.
Etliche Zuhörer

tragen mit ihrer grünen K
leidung dazu bei, den  Lauschsalon "In grüner Nacht" mit Atmosphäre zu füllen. (...)

Bilabel gelingt es hervorragend, ihre Stimme dem Charakter der Texte anzupssen.Mal sanft beschwörend, mal geheimnisvoll, mal mit hinterhäligem Kichern oder voller Spannung malt sie mit ihrer Stimme hanze Landschaften und Seelenzustände"

(..) gelingt die Schaffung einer ganz eigenen Welt, in die die Zuhörer gebannt lauschend tief eintauchen."

 Ursula Hoffmann, Coesfeld, Allgemeine Zeitung, 31.8.2013





"Lübbecke (ditt): Lauschsalon präsentierte in der Mediathek ein berührendes Hörstück."

"Das Stück
sprach berührende und aktuelle Themen an. "Wo fängt Gewalt an?" In Texten von Truman Capote aus "Das Blumenhaus" liefen den Zuhörern Schauer über den Rücken herunter bei den Erzählungen über die sehr junge Prostituierte Ottilie, die sich verliebte und für die Liebe ihres Lebens alles ertrug..(...)"
*
"Der lierarische Salon erfüllte das Publikum mit Glücksgefühlen und Gedankenspielen. (..)"
*
"Ich freue mich, im Dezember die Künstlerin hier wieder zu begrüßen (..) freute sich Margret Amorin.
"
                                                                Neue Westfälische,
6.9.2013




"(..) Literatur konzert würdigt Werke Annette von Droste-Hülshoff"
"Die mit Kerzen hergerichteten Tische wurden dem Ansturm nicht gerecht.

Stuhlreihen mußten zusätzlich gestellt werden..(...)
Im neon-fahlen Licht rezitierte Bilabel grandios aus den Münsterländer Gedichten wie "Der Knabe im Moor" aber ebenso aus der späten Meersburger Zeit, ließ den Blick der Droste über den Bodensee schweifen"
Aus den Ruhr-Nachrichten v. 28.10.2013




Spuren des liebenden Goethes

Literarische Reihe "Die Du mir Gottheit, Muse bist"

Detmold (js). "Goethe hat immer geliebt und vor allem das Lieben selbst" wird der großartige Literat beschrieben und ihnen, seinen Musen, war auch der zweite Leseabend in der Landesbibliothek aus der Reihe "Die du mir Gottheit, Muse bist - Frauen um Goethe" gewidmet, der den Zuhörern Einblicke in die Chroniken des jungen, liebenden Goethe gewährte.

(....) rezitierte die Schauspielerin Anja Bilabel vom Hörtheater Lauschsalon Schriftwechsel und Gedichte, in denen der junge Dichter sich den Frauen hingibt (...)

Mit einer atmosphärischen Lesung entführte Anja Bilabel durch ihre Stimme mal temperamentvoll, mal sacht in die Welt des Hörens. Ihre Rezitationen aus den Sesenheimer Liedern, Werther, Götz von Berlichingen und Dichtung und Wahrheit ließen die Gefühlswelt des Dichters hier beinahe real werden. Musikalisch wurde sie dabei von Claudia Buder am Akkordeon unterstützt."
                                                         Lippe aktuell, Kultur, 6.11.2013




Der Lauschsalon- wieder ein Lauscherlebnis

Am Mittwoch, dem 17. 12.2013 gastierte im Kutscherhaus auf Einladung durch die Neue Literarische Gesellschaft wieder der "Lauschsalon";
Die Münsteraner Schauspielerin Anja Bilabel, die Gründerin des Lauschsalons, rezitierte an diesem Abend gekonnt in drei verschiedenen, durch Pausen getrennten Teilen lyrische Texte, Refelxionen und vor allem zentrale Stellen aus Hesses Roman "Demian". (..)

Besonders eindrucksvoll wirkte auch die fast parabelhafte Fabek vom Europäer, der sich in der Weltkatastrophe als irregeleiteter "Verderber der Erde" entpuppt und in der Fabel vom Aussterben bestimmt ist. (..)

Das Publikum dankte den beiden Künstlerinnen mit starkem Beifall

           D.Menne, Veranstaltungsbericht und Kritik, NLGR Dezember 2013





Lauschsalon Hörstück überzeugt


(...) Man taucht auf, wie nach einem zu langen Moment unter Wasser. Sinneseindrücke ordnen, Beine und Arme bewegen, die Augen noch einmal fest zudrücken und wieder öffnen. Ein paar Schritte in die Realität wagen, weilt weg von der gerade gewohnten Umgebung, der mit klarer, hellen Stimme vorgetragenen Texte.


Eine Stimme voller Authentizität und schauspielerischem Geschick. Mal traurig flüsternd, mal neckisch und frech, schaffte Anja Bilabel es, den aneinandergereihten Wörtern eine unglaubliche Austrahlung zu verleihen.


Mit einer gelungenen Mischung aus Literatur von Frauen aus dem Nationalsozialismus und Musik- wurde man mit auf eine Reise genommen.(...)
Die Gedichte und Erzählungen schildern die Verfolgung durch das NS-Regime, das Leben im Exil und in den Nachkriegsjahren. (..)
Sodass man einen umfassenden Eindruck jener "starken und besonderen" Frauen (..) bekam. Alles in allem ein sehr gelungener Abend mit positiver Resonanz seitens der mitgerissenen Lauscher.

                 
8.3.2014, Ibbenbürener Volkszeitung, A. Michel





"In grüner Nacht" im Glashaus

Lauschsalon verzaubert im Gartencenter Haddick

"In grüner Nacht" nannte sich das Programm, das rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern am Weltfrauentag am Samstagabend im Pflanzencenter Haddick präsentiert wurde. Ein Kunstgenuss der besonderen Art- nicht nur wegen des herrlichen Ambientes in dem zart beleuchteten und interessant dekorierten Glashaus(..)
Um eine besondere Veranstaltung handelte es sich tatsächlich. das "Lauschsalon-Hörstück" von und mit der Schauspielerin Anja Bilabel hatte die Farbe Grün zum Thema. In ihre Geschichte flocht Bilabel Texte von Rainer Maria Rilke, Oscar Wilde (..)
Das war für das Publikum Entschleunigung und Entspannung pur. Der klaren Stimme und den Geigenklängen lauschend, erfuhr man auf der Phantasiereise "Was ein kleiner Mond alles vermag"(..) und vieles über die unterschiedlichsten Grüntöne. Bei dieser Lesung ging es nicht um Effekthascherei. Sondern um reine Wortkunst und das Ineinandergreifen von Stimme und Musik. (..) Ein stimmungshebender Abend.(..)
                         Clandia Peppenhorst, Borkener Zeitung, 10.3.2014





"Ausstellung für die Ohren"

Stimmungsvolles Salongespräch in Uhlenbergs Deele
Büderich.
Die Deele im Haus Uhlenberg im flackernden Kerzenschein bot am Freitagabend den passenden Rahmen für das Salongespräch an besonderen Orten.(..)

Rund 60 Gäste waren gekommen, so viele, dass zusätzliche Bänke und Stühle herbeigetragen werden mussten.


Die Schauspielerin Anja Bilabel und die Querflötistin Marchela Margeritova zogen die Besucher in ihren Bann
. (..)

Man fühlte sich wie bei einem Gang durch eine anregende Ausstellung, nur eben für die Ohren. Das Publikum lauschte den vorgetragenen Texten und der stimmungsvollen Musik. Der Beifall, der den beiden Künstlerinnen zuteil wurde, war entsprechend groß.(..)
                                              to, Soester Anzeiger, 12.5.2014





Wanderung durch Hesses Welt

Lauschsalon überzeugt im Gerbereimuseum

Enger.

"
Und willig gab das Herz sich hin und alle Zeit war Gegenwart", so heißt es im "Flötenspiel" von Hermann Hesse. (..)

Passender hätte die Schauspielerin die Stimmung, die ihre Lesung bei den Zuhörern auslöste, nicht ausdrücken können.
Gebannt lauschten diese den Erzählungen und Gedichten Hesses und ließen sich mitnehmen auf eine Suche nach dem Sinn des Lebens.


Die Lesung(..) lockte zahlreiche Besucher ins Museum.


(..) Für die Zusammenstellung habe sie "fast den ganzen Hesse durchgelesen" berichtete sie weiter. (..)

Und das war ihrem Vortrag anzumerken. Anja Bilabel transponierte die Stimmungen der Naturgedichte und Erzählungen auf ihre ganz eigene Art und gab den Klassikern mit ihrem ausdrucksvollem Vortrag eine persönliche Note.

(..) ließ sie die Bilder und Worte lebendig werden und nahm den Zuschauer mit auf die Wanderung durch die Welt Hesses, in der das Durchsetzen des individuellen Glücks gegen das angepasste Denken der Masse im Vordergrund steht.

"Man schließt die Augen, lauscht nur noch und taucht ein in diese Welt voller Farben. Dann die Solistin an der Querflöte- ein Traum", schwärmte Besucherein Iris Breitkreutz". Man träumt sich in die Orte hinein und sieht die Bilder vor sich." (..)

                                    Neue Westfälische, 5.6.2014, J. Gehle                      




Eine Hommage an Hermann Hesse

Enger (EA).

Eine Wanderung durch Hesses Welt zu unternehmen ohne seinen Platz verlassen zu müssen- das ist eine Erfahrung, die jeder einmal gemacht haben muss. Jetzt haben sich Anja Bilabel und Marchela Duhneva in der Galerie des Gerbereimuseus mit ihren Zuhörern auf diese Reise begeben. (..)

Mit ihrer Stimme versteht die Schauspielerin und Profisprecherin Anja Bilabel genau das zu vermitteln.Texte abzulesen ist nicht schwer.
Seine Zuhörer mitzunehmen: Wälder, Kriege, Seelen, berge, Schulen, Züge, Tage und Nächte zum Leben zu erwecken- das vermag nicht jeder.
Bilabel gelingt das mit Leichtigkeit. Sie ist ganz da. Mit ihren Gesten und Bewegungen. Mit ihren Augen und mit ihrem Gesicht.


Es ist nicht nur einfaches Lesen. Es ist ein Schauspiel.
Das gefiel auch den Zuhörern in Enger: "Durch ihre Gestik, die Mimik, ihre Pausen und ihrer ganzen Betonung macht sie den klassischen Hesse wieder lebendig" sagte Zuhörerin Jutta Brackmann. (..)

(..) bewiesen die gut besetzten Tische und die Begeisterung der Zuhörer.

"Es wird auf so wunderbareweise vorgetrage
n.

Das bringt mir den klassischen Hesse richtig nah und macht es interessant" meinte Besucherin Anita Niehalls" (..)

Das Kammerstück, eigentlich der ganze Abend, war eine Hommage an den Schriftsteller, entstanden aus einer Auftragsarbeit. Die Hesse-Hommage ist Teil einer Reihe von Kammhörstücken, die zu Bilabels Programm Lauschsalon gehören. Es sollte ein Querschnitt aus seinen Werken sein und ist doch so viel mehr geworden.

Durch die sorgfältige Zusammenstellung von Bilabel ist es eine Wanderschaft durch die Höhen und Tiefen des Lebens aus Hesses Sicht geworden.
Hektisch, verwirrt, nachdenklich, leise, laut, überraschend, erregt und vorwitzig- so kann Bilabels Stimme sein, so ist das Leben und davon erzählt Hesse in seinen Geschichten.

Bei Hermann Hesse geht es um die Suche nach dem eigenen Selbst, um den Wunsch das persönliche Glück trotz aller äußerer Umstände zu finden und schließlich um das mögliche Erreichen des inneren Friedens" sagte die Profisprecherin.

Ein bisschen dieses inneren Friedens konnte man am Ende des Abends deutlich spüren-zusammen mit dem Wunsch dringend wieder mal ein Hesse-Buch in den Händen halten zu wollen.

Westfalenblatt, 5. Juli 2014, J. Escher 




Veranstaltungsbericht der Ev. Kirche Ostbevern

Am 26.10. un 20 Uhr fand in der Christuskirche in Ostbevern eine "Lauschsalon-Lesung" im Rahmen unseres Jubläumsprogrammes 2014 statt. (..) Die Schauspielerin Anja Bilabel zog mit ihren russischen Meistererzählungen über die tote Alte, den Tod des Beamten, (..)und das fast menschliche Gespenst die Zuhörer in ihren Bann. Erschaudern und Lachen wurden fast eins.
Und Prof. Claudia Buder zauberte mit ihrem Akkordeonspiel(..)
Ungewohnte aber eindringliche Eindrücke, die in bester Erinnerung bleiben werden-
einfach ein Gewinn für alle. 



Ostbevern -
Mo, 27.10.2014

Bildunterschrift:

Spannende Veranstaltung: Anja Bilabel und Prof. Claudia Buder(l.) unterhielten die Besucher im Gemeindesaal mit spannenden Geschichten.

Zu zahlreichen Veranstaltungen lud die evangelische Kirchengemeinde Telgte/Westbevern/Ostbevern anlässlich ihres Jubliäumsjahres in den vergangenen Wochen und Monaten ein. Die Lesung war eine der letzten Aktionen in diesem Rahmen, zu der die Pfarrerin Sabine Elbert und Sigrid Gabriel die Besucher begrüßten.

Die Kombination hatte es in sich: Die perfekte Erzählerstimme von Anja Bilabel und die dazu stimmige Musik der Akkordeonistin Claudia Buder machten die russischen Erzählungen lebendig.

"Die Alte", eine Geschichte des russischen Schriftstellers Daniil Charms, berichtet von der namenlosen, unheimlichen alten Frau, die sich in einer Wohnung niederläßt und dort stirbt. Die Dynamik der Erzählung steigert sich mit dem Unterfangen, die Leiche unbemerkt aus dem Haus zu schaffen. (..)

Ebenfalls im 19.Jhdt. handelten die Geschichten des südrussischen Schriftstellers Anton Tschechow. In "Der Tod des Beamten" erzählt Anja Bilabel von den verheerenden Folgen eines Niesanfalls während eines Theaterbesuchs.
(..) Gruselig wurde es mit "Gespenster" von Ivan Turgenjew.

Anne Reinker, Westfälische Nachrichten, 27.10.2014 




Schließ die Augen und atme nicht!

Das Hörtheater Lauschsalon entführt Zuhörer in russische Meistererzählungen

(...) es ist bereits das zweite Mal, das der "Lauschsalon" sich in Ibbenbüren öffnet. Am Mittwochabend stehen vier russische Meistererzählungen auf dem Programm.(..)

Während Bilabel von dem Beamten erzählt, der in diesem Musical sitzt und dem Herrn vor ihm -"Hatschi" kräftig auf den Kopf niest. Das Publikum (im Saal der Musikschule) lacht. Weil sein besprühtes Opfer ein hoher Beamter ist, entschuldigt sich der Nieser immer und immer wieder. (..)

Diese Episoden erzählt Bilabel mit einer solchen Klarheit, dass das Zuhören eine Wonne ist.
Im Publikum haben einige die Augen geschlossen, mit leisem Lächeln auf dem Lippen, nahezu andächtig lauschend.
Dichte Atmosphäre verleiht (..) das versierte Akkordeonspiel von Buder.
Es fügt sich so harmonisch, das man geneigt ist, das Hörstück aufzunehmen.(..)

IVZ, 7.11.2014, Andrea Bracht




Kritik zu dem Hörstück "Von weißer Zeit"

Hommage an die Farbe der Unendlichkeit

Rietberg (bv)- Die Sonne ist noch nicht aufgegangen, Meer und Himmel lassen sich nicht unterscheiden. Erst wenn der Himmel weiß wird, erstreckt sich eine Linie am Horizont, die das Meer vom Himmel trennt." Mit dieser Schilderung hat Anja Bilabel im Kunsthaus -Museum das Kammerhörstück "Von weißer Zeit" eröffnet.

Bildunterschrift: Außergewöhnlich: Anja Bilabel und Audrey Lehrke begeisterten ihre Zuhörer  (..)  hatte nicht zu hoch gegriffen, als er den Zuschauern zu Beginn des Abends im "Lauschsalon" eine "hochpoetische literarische Kostbarkeit" versprochen hatte.(..)

Ob schmeichelnd, ob kokett, ob forsch oder verschlagen:  (...)  Schauspielerin und Regisseurin Anja Bilabel ließ indes jede Zeile, die sie nicht einfach nur las, sondern gleichsam lebte, vor dem inneren Auge der Betrachter lebendig werden.

Die Farbe Weiß zog sich wie ein roter Faden durch das aus Prosa und Lyrik bestehende Hörstück mit Texten von Rose Ausländer, Truman Capote, Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke, Virginia Woolf, Sarah Kirsch und Christian Morgenstern. Am Ende der außergewöhnlichen literarischen Exkursion war
der Himmel wieder dunkel wie poliertes Walbein.
B.Vredenburg, "Die Glocke" 13.11.2014



Texte von Widerstandskämpferinnen in ehemaliger Synagoge zu hören


(..) mit Anja Bilabel und Sabine Fröhlich erwies sich als gelungene Auftaktveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum des Förderverein Alte Synagoge.

(..) Für diese Frauen war das Schreiben Leidenschaft und Befreiung, Aufarbeitung und Widerstand. In den Texten ging es nicht nur um Grauen und Leid, sondern auch um den Alltag, den Mut und die Liebe. (..)

Die Rezitation der Schauspielerin Anja Bilabel schien pure Poesie. Mit ihrer Stimme, mal flüsternd, mal energisch, spielerisch leicht und bedrückend ergriffen, nahm sie den Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. (...)
 

Während sie die Biografie sachlich und ruhig vortrug, erlebten die Anwesenden die Gedichte und Geschichten wie ein Schauspiel für die Ohren.

(...)
Publikum, das den beiden viel Applaus spendete.

Wiesrecker, WA, 2.3.2015 




Widerstand mit Stift und Papier

Anja Bilabel las in der ehemaligen Synagoge bewegende Textpassagen vor


Mit ihrer atemberaubenden, sanften und zugleich klaren Stimme überzeugte Schauspielerin Anja Bilabel am Sonntagabend die Besucher in der ehemaligen Synagoge.

Ne
ben den spannenden Texten, die Anja Bilabel vortrug, spielte Sabine Fröhlich auf der Violine zahlreiche eigene Kompositionen und ließ es sich auch nicht nehmen, etwas zu improvisieren.

Dr. Kurt Omland, Vorsitzender des Vereins zur Erhaltung und Nutzung der Synagoge Drensteinfurt, war sehr erfreut,

dass nahezu kein Platz frei geblieben war.

Die Auftaktveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen des Synagogenvereins sei somit schon ein voller Erfolg gewesen.
(...)

 
Anna Spliethoff, 3.3.2015, Westfälische Nachrichten





Balsam für die gestresste Seele

Bildunterschrift:  Schauspielerin Anja Bilabel traf mit ihrer facettenreichen Stimme immer den richtigen Ton

(..) eine Fantasiereise durch die Literatur.

(..) Mit ihrer facettenreichen Stimme- mal sanft und schmeichelnd, mal beschwörend und geheimnisvoll, dann wieder hart, lind, heimtückisch- gelang es ihr ausgezeichnet, alle Nuancen der Landschaften und Seelenzustände zu treffen, die die Schriftsteller in ihrer Literatur schildern und fühlbar machen.  (...)

Die Zuhörer lauschten gespannt und gebannt diesem "Hörtheater",
ließen sich nur zu gerne gefangen nehmen von der besonderen Atmosphäre(..), de sie mit viel Applaus honorierten.

                                          luka, Meinerzhagener Zeitung, 11. Mai 2015

Mit Büchern Flügel verleihen

"(..) begrüßte zahlreiche Freunde und Sponsoren des gemeinnütigen Verreins zum Jubiläumsmatinee. (..)
Und natürlich durfte auch die Literatur nicht fehlen.  Schauspielerin Anja Bilabel rezitiert Oscar Wildes von hintergründigem Witz triefende Geschichte "Lord Arthur Saviles Verbrechen". Sie trifft mit ihrer wandelbaren Stimme hervorragend die exaltierten Charaktere des britischen Adels und erheitert ihre Zuhörer (..)"
U.Hoffmann, Allgemeine Zeitung, 1.Juni 2015


"Farbe Grün als roter Faden

Dieses "erfrischend Andere" war ein Hörstück par exellance. Grün, die Farbe der Frische und Lebendigkeit schimmerte in allen 21 Texten (...) durch.
Besonders die klare und ausdrucksstarke Stimme der Hörspiel und Featuresprecherin Anja Bilabel machte den Abend zu einer besonderen Erfahrung.
(..)"
tha, Borkener Zeitung, 19.6.2015 




"Grüne Nacht unter blauem Himmel

Atmosphärisches Kammerhörstück verzaubert in der Bockhorster Dorfkirche
(..) Heraus kommt ein erlesener und romantischer Hörgenuss.   (..)
In den (..) kamen am Freitag etwa 60 Zuhörer, die mutmaßlich zum ersten, abesicher nicht zum letzten Mal dem von Bilabel 2008 gegründeten "Lauschsalon" beiwohnten. Unter dem bezaubernd schönen Sternenbaldachin der idyllischen Dorfkirche entspann sich ein grüner Reigen von Lyrik und Prosawerken (..)
Mit wandlungsfähiger Stimme führt Anja Bilabel durch den Abend."
P.Kamp, Westfalen -Blatt, 23.6.2015


(...)Nach dem literarisch-klanglichen Grün des exzellenten Hörtheaters suchte ein Drittel der etwa 100 Gäste noch den Weg ins reale Grün (..)
A. Hasenkamp, Westfälische NAchrichten, 27.7.2015





"Grüner Ohrenschmaus

(..)
Es ist ganz still (..) Kerzen flackern in den Leuchtern..(..) Man hört nicht einmal das Atmen der Gäste, die den Hörstücken von Anja Bilabel lauschen.

Dem facettenreichen Klang ihrer Stimme kann man sich einfach nicht entziehen
.

Meist spricht sie die Texte frei weg, nur ab und zu fällt der Blick aufs Blatt. So unterstreicht sie mit kleinsten Gesten oder ihrer Mimik die Stimmung der jeweiligen Handlung der Geschichte. (..)
Großartig und einfühlsam schlüpft Anja Bilabel in die verschiedenen Rollen ihrer literarischen Hauptsdarsteller(..) Die Stimmung der Texte spielgelt sich in der musik. wieder.(..)"
Westfälische Nachrichten, 9.8.2015, R. Bechtel





Lyrik als "meines Herzens flammendes Blut

" (...) ahnte wohl jeder schnell, dass es ein besonderer Genuss werden würde. Und so kam es denn auch. Schon bei dem Gedicht "Der Knabe im Moor" entfaltetete die Rezitatorin die beeindruckende Macht ihrer Stimme.

In vielen Köpfen der Zuhörer sind die Verse aus Schulzeiten noch eingemeißelt: "O schaurig ists übers Moor zu gehen, wenn es wimmelt vom Heiderauche, sich wie Phantome die Dünste drehen und die Rankwe häkelt am Strauche..(..)
Untermalt von gehaltenen Harfentönen zeichnet Anja Bilabel (.)nur mit ihrer Stimme geradezu angsteinflößend die flimmernde Luft über den Torffeuern, das Geräusch der blubbernden Sumpfgase und die scheinbaren Spukgestalten im Dunst. noch mehr: In diesem, wie in weiteren Werken der adligen Autorin aus dem nahen Havixbeck-lässt die Theater-Schauspielerin durchschimmern, wie sehr die junge Dame unter der Knute adliger Vorstellungen von standesgemäßer Allltagsbewältigung leiden musste. Wie sehr sie ihre Kraft in Gedichten und Liedern nutztem ihre Sehnsüchte nach mehr Freiheit und Lebenslust zu verschleiern. So schrieb sie in dem Gedicht Herzlich, mit dem die beiden Künstlerinnen diesen großartigen Theaterabend beendeten: "Und alles, was ich je geschrieben, das ist kein Hauch..(..) Das ist meines Herzens flammendes Blut, das dringt durch tausend Tore."
dk, Westfälische Nachrichten, 7.9.2015




Hörtheater Lauschsalon

"(...) Die aktuelle Reihe "Deutschland, Deine Dichter!" ist eine literarische Lesereihe der Schauspielerin Anja Bilabel. Sie stellt vier Köpfe der deutschen Weltliteratur vor (...)
Dieser Abend war der westfälischen Dichterin Annette von Droste-Hülshoff gewidmet. Anja Bilabel (..) interpretierte den Text so hinreißend und aufwühlend, sodass man als Zuschauer das Gefühl hatte, die Texte und die Schriftstellerin neu zu erleben(..)
um wie hier, das Leben der Droste im Bogen ihrer schönsten Verse, eingebettet in eine fulminante Harfenkomposition für Harfe (..) zu Gehör zu bringen.


Bilabel arbeitet die ganze Leidenschaft dieser Vollblutdichtern mit ihrer Stimmkraft, die
mal flüstern, mal fröhlich, aber auch of zweifelnd ob ihrer Rolle als Frau, war.

Man hatte manchesmal als Zuhörer das Gefühl, dass die Droste ihrer Zeit weit voraus und eine imponierende Person war, dank des tollen Abends,

der mit einem feinen Glas Wein seinen Abschluss fand."

                                                          Kulturinfo Lippe, A. Schäfer, 22.10.2015




Emotion im Lauschsalon

"(..) mühelos, da waren sich die Besucher der Veranstaltung einig, schafften die beiden Künstlerinnen eine träumerische, geheimnisvolle Atmosphäre-u
nd führten sie in eine bisher unbekannte klangwelt mitten im Weihnachtsrummel."
                                             L.Michel, 15.12.2015 Werler Anzeiger





"Marchela Margeritova Duhneva und Anja Bilabel überzeugen ihr Publikum

Sehr gut besucht war die Lesung mit den beiden Münsteranerinnen (..)

Stühle mussten nachgestellt werden, um allen Besuchern einen Sitzplatz anbieten zu können. 

Nicht nur durch die Musik, auch durch den Facettenreichtum ihrer Stimme machte Lauschsalon-Gründerin Anja Bilabel den Abend zu weit mehr als einer Lesung.
(..)
Wie ein roter Faden zogen sich die Passagen durch den anregenden, kurzweiligen Abend."

                       Ms, Allgmeiner Anzeiger, 4.3.2016






"Hörtheater Lauschsalon bereitete kulturellen Genuß!

"Viele Besucher schlossen während des gesamten Vortrages die Augen und lauschten versunken den Texten.

Dabei trug Anja Bilabel die Texte nicht bloss vor. Wärme, Sehnsucht, Stärke, Agressiom, Angst und Freude, all das legte sie allein stimmlich in ihren Vortrag,
sodass es einfach war, in die Welt der Droste einzutauchen und sich voll und ganz fallen zu lassen.

Als absolut spannend lässt sich der Lauschsalon beschreiben und kommt dabei ohne jegliche Requisiten aus. (..)"

                                              Westfälische Nachrichten, 23.3.2016, M. Krähling





"Christian Morgenstern in einer Frau "wiedergeboren"

(..
) die Künstlerin Anja Bilabel sass am Tisch, wie man sich den Dichter am Schreibtisch vorstellt, mal flott plaudernd, dann nachdenklich innehaltend, mal träumerisch mit dem Bleistift spielend, mal in sich selbst versunken, mal mit dem Blick zum Publikum. (...)

Anja Bilabel setzt ihr ganzes Talent als Schauspielerin, Regisseurin und Sprecherin ein, um die Lebens- und Gedankenwelt  des Christian Morgenstern in intensiver, einfühlsamer Weise zugänglich zu machen.

(...)
so beleuchtete sie die Lebensgeschichte und die Gedankenwelt des Dichters, der viele Jahre bis zu seinem Tod unter der schweren Krenkheit litt, sich aber dem Diktat des Leidens ebenso wenig beugen wollte wie den Wünschen des Vaters und den gesellschaftlichen Konventionen.

Was Anja Bilabel dabei besonders gut herausarbeitete, waren die philosophischen Gedankengänge Morgensterns. Der beeindruckende theologische Tiefgang ließ ein sehr menschenfreundliches Gottesbild erkennen, das im gegenseitigen Aufeinanderangewiesen sein von Gott und Mensch gipfelt.
Im zweiten Teil gab es dann viel zu schmunzeln und zu lachen
(...)"
 aus: H.Rauer, Iserlohner Kreisanzeiger, 7.4.2016




Der Lauschsalon widmet sich der englischsprachigen Literatur

Die Schauspielerin Anja Bilabel und die Harfenistin Verena Volkmer entführten ihr Publikum in die amüsant schaurige Welt (...) nicht nur die bildhafte Sprache,

sondern auch die wandelbare, in Dialogen von einem Charakter zum nöchsten schnell wechselnde Stimme Bilabes macht Oscar Wildes "Lord Arthur Saviles Verbrechen" zu einem amüsanten Hörvergnügen:

Sofort befindet man sich in der Szenerie eines Londoner Empfangs umn die Jahrhundertwende..(..)

                       rio, Lippstädter Zeitung-Der Patriot, am 18.4.2016



 "In grüner Nacht"

Die Schauspielerin Anja Bilabel entführte mit ihrem Hörstück die Zuhörer auf eine Fantasiereise, entland der Farbe Grün. (..)
dass die bereitgestellten Stühle nicht ausreichten und ergänzt werden mussten

(..) Als Sprecherin gelang es ihr gekonnt, mittels stimmlicher Variationen Landschaften und Seelenzustämde zu malen und die Zuhörer in ihren Bann zu ziehen.

Wortkunst und Musik (..) ergaben einen erlesenen Hörgenuss

(..) Die beiden Künstlerinnen präsentierten ein beeindruckendes "Lauscherlebnis" , für das ihnen ein verdient großer Beifall zuteil wurde.

Epe. Kleeblatt, 25.5.2016


Hörstück in der Galerie

Die Schauspielerin Anja Bilabel beeindruckte mt ihrer ausdrucksstarken Stimme und der Auswahl besonderer Texte. (..)
Mit ihrer erlesenen Prosa und Lyrik der Weltliteratur, in der die Farbe Weiß eine besondere Rolle spielte, erlebten die Gäste einen atmosphärischen Abend mit spannenden, verrückten und nachdenklichen Texten.
Mit ihrer ansprechenden Stimme las die Schauspielerin akzentuiert und ausdrucksstark Gedichte und Geschichten von (...)

Es war eine äußerst harmonische Symbiose zwischen den musikalischen Einspielungen und den Texten-

Dabei war besonders eindrucksvol
l die Erzählung Miriam von Truman Capote.
Abwechslungsreich und interessant, aber auch humorvoll waren die kleinen Hörstücke.(..)

Besonders eindrucksvoll gestaltete sich die Hörlesung auch durch die fünf Auszüge aus Virginia Woolfs Roman "Die Wellen", die die Künstlerin zwischen die verschiedenen Geschichten einfliessen ließ.
Mit begeistertem Applaus belohnten die Besucher die beiden Künstlerinnen für ein ganz besonderes Hörerlebnis
Meinerzhagener Zeitung, Bärbel Schlicht, 27.9.2016



Im Rausch der Worte

Schaurig, leidenschaftlich, verträumt: Anja Bilabels Vortrag-Reckenfeld
Sprache und Harfe zauberten eine ganz besondere Stimmung. (..)
Und die gaben sogar oft gehörten Texten der Droste einen ganz neuen Zauber.
Schaurig ists übers Moor zu gehen- oft gehört, diese Worte. Aber noch nie so erlebt wie beim "Lauschsalon"
mit der Schauspielerin Anja Bilabel und der Harfenistin Verena Volkmer.
(...) Wer sich als Schüler noch freute, dem Schicksal, die Droste lesen und analysieren zu müssen, endlich entronnen zu sein , konnte die Autorin intensiv neu kennenlernen. (..)
Wie mitten in einem Hörspiel saßen die gebannt lauschenden Zuhörer. (..)
Immer ergänzten sich Harfe und Sprache,mal als Untermalung, mal als versonnene Fortführung der Emotionen.

Bei Anja Bilabel wurden die Verse intensiv lebendig, wirkten wie im Rausch der Sinne geschrieben.
Durch ihren Vortrag wurden der emotionale Bilderreichtum, die vermischenden Sinneseindrücke und die Klangkraft der Worte begeisternd erlebbar, sodass das Hörstück allzu schnell vorüber war.

Die Zuhörer brauchten einen Moment, um wieder in die Gegenwart zurückzukehren und belohnten das Duo mit anhaltenden Applaus. (..)

Sandra Lüttmann, 29.9.2016, Westfälische Nachrichten





*

Impulse fürs eigene Leben

(...) Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, so der Titel der dreiteiligen Hommage an Hermann Hesse.
Anja Bilabel hat daraus ein dreiteiliges Kammerhörstück gewoben.
Die Flötistin Marchela Margeritova umrahmt mit virtuosen Querfötenkompositionen (...)
eine poetisch-philosophische Wanderung des Dichters und Erzählers Hermann Hesse. Sie beginnt mit Hesses "Fussreise im Herbst" und ist gleichzeitig eine besinnliche Lebensreise. (...)


Ein mitreißender Abend

Anja Bilabel erweist sich als faszinierende Rezitatorin,


die es versteht, ihre Zuhörer in den Bann zu ziehen.  Und am Ende der zweistündigen Hommage nimmt das Publikum manchen Impuls für das eigene Leben mit nach Hause. (...)

26,11,2016 Irmgar Taoppe, Westfälische Nachrichten






Meisterhaftes Spiel mit Stimme und Harfe

Bereits im Juni hatte Anja Bilabel ihr Publikum auf Einladung des Kunstkreises mit Texten, die sich um die Farbe Grün ranken, begeistert.

Am Freitagabend drehte sich alles um das unschuldige Weiß, das manchmal gar nicht so daherkommt.
 (...)
Beim Aussuchen der Texte habe sie bemerkt, dass die Farbe Weiß in der Literatur oftmals für Zeit, das Endliche, und Unendliche, aber auch für den Neuanfang stehe, erzählte Anja Bilabel, bevor sie ihre ausgewählten Texte von  (..) zitierte.

Mit ihrer facettenreichen Stimme verzauberte

die Künstlerin das Publikum und entführte es in eine Welt der Texte. Das Harfenspiel von Verena Volkmer fungierte als perfekte Ergänzung zum gelesenen Text und diente als Überleitung zum Nächsten. Beides zusammen ergab einen ganz besonderen Hörgenuss.


Anja Bilabel schaffte es mühelos die Texte lebendig werden zu lassen.

Mal hob sie die Stimme, mal flüsterte sie.

Ob honigsüss, ob frech, ob brüsk, ob listig - jeder Ton saß!

Die Zuhörer hatten sofort Bilder im Kopf.

Etwa, wenn die Künstlerin vom Weiß frisch gefallenen Schnees sprach, der in der Sonne in allen Farben glitzert. Eröffnet wurde der Abend mit (...)

Die Kunst der Schauspielerin, ihre Zuhörer in den Bann zu ziehen, bestand vor allem darin, dass die Worte nicht nur einfach aus dem Mund kommen. Mit Gesten und ihrer unvergleichichen Mimik, gepaart mit der wunderbaren Stimme  bescherte sie den Literaturfreunden einen waren Hörgenuss.

"Ich könnte hier Wurzeln schlagen, so toll finde ich den Abend",

zeigte sich Zuhörerin Anne Kämper begeistert.

(..) Mit lang anhaltendem Beifall dankte das Publikum den beiden Künstlerinnen für die vielen wunderbaren weißen Geschichten.

Marion Bulla, HK, 5.12.2016






Nachtschneeherz auf Burg Rode

Foto : Mit Lyrik und  und Prosa begeisterte Anja Bilabel, Bilabel rezitierte eindrucksvoll und mit geübter Stimme

Auch wenn in Herzogenrath noch kein Schnee gefallen ist, hat das Nachtschneeherz des Lauschsalons die Zuschauer auf Burg Rode in Weihnachtsstimmung versetzt.

Mit Lyrik und Posa begeisterte Anja Bilabel, Hörfunksprecherin und Leiterin des Lauschsalons. Zu hören waren unter anderem Stücke von Morgenstern, Rilke, Ringelnatz und Wilhelm Busch. Bilabel rezitierte eindrucksvoll und mit geübter Stimme.

Mimisch unterstrich sie die teils heiteren, teils melancholischen Passagen. Ergänzt wurden die Erzählungen durch zarte Harfenklänge von  Konzertharfenistin Verena Volkmer. Rund eineinhalb Stunden entführten die beiden auf eine abwechslungsreiche Reise durch die Weltliteratur.

N.Tocay, Aachener Zeitung, 23.12.2016






Lauschsalon - In Gedanken an der Themse

Von Maxi Krähling
Es war ein Abend mit englischen Meister-Erzählungen. Schon nach den ersten Sätzen von Anja Bilabel entstanden Bilder vor dem geistigen Auge. Dank derer fühlte sich jeder Zuhörer direkt in die Geschichte versetzt. Man war ganz nah und direkt dabei. (..) So stand der Zuhörer in Gedanken unweigerlich auf der Brücke an der Themse an der Lord Arthur Saviles entlangschlendert und einen berechnenden und kaltblütigen Mord begeht. Denn so erzählt es die Geschichte von "Lord Arthur Saviles Verbrechen" von Oscar Wilde. Die Schauspielerin und Hörfunksprecherin Anja Bilabel hauchte ihr mit ihrer Stimme Leben ein.

Zum zweiten Mal war sie mit der Harfenistin Verena Volkmer auf Einladung des Vereins nach Havixbeck gekommen. (..) Mit im Gepäck hatten sie Prosa, Lyrik und Englisches - ausschließlich von englischen Meistern der Literatur. Deshalb durften neben Oscar Wilde auch Truman Capote, Edgar Ellen Poe oder Altmeister William Shakespeare nicht fehlen. Deshalb passte auch der Titel des Lauschsalons: "Lord, Rabe, Maskenball".

Ob Verena Volkmer den Anfang der Geschichte um Lord Arthur nun mit einem Walzer einläutete, weil die Erzählung eben auf einer kleinen Gesellschaftsfeier beginnt, und somit eine heimelige Hintergrundatmosphäre schaffte. Oder ob sie Bilabels Vortrag mit kleinen Einwürfen unterstützte und die Harfe als reines Effekte-Instrument benutzte.

Alles passte wunderbar zusammen. Die angenehme und doch so unterschiedliche Stimme Anja Bilabels, die vergnüglichen, romantischen und kriminalen Geschichten, dazu das Harfenspiel von Verena Volkmer. Ein echter Grund, um einfach nur zu lauschen.

Maxi Krähling, Westfälische Nachrichten, 7.2.2017






Erleben der Opfer steht im Mittelpunkt -

Anja Bilabel erinnert an Wolfskinder


-bam- IBBENBÜREN. Gegen die Mauer des Vergessens setzen Volkshochschule und Stadtbücherei mit der Ausstellung "Wolfskinder" ein eindrucksvolles Zeichen. Der Förderkreis Viel-seitig bemühte sich um ein Begleitprogramm und hatte Anja Bilabel, die Initiatorin des "Lauschsalons", beauftragt, mit ihren Mitteln die Geschichte der Opfer aufzuarbeiten.

Anja Bilabel wagte einen tiefschürfenden Blick in das Grauen der Geschehnisse von 1945 bis 1948 in Ostpreußen. Heraus kam ein beeindruckendes Hörbild, das die Zuhörer ergriff wegen seiner Lebendigkeit und vor allem seiner Authentizität.

Als Quellen dienten ihr hierbei nicht wie gewohnt literarische Belletristik sondern Berichte von Betroffenen. (...) "Wolfskinder" nannte man die Opfer, die im frühen Alter nicht nur aus ihrer Heimat vertrieben wurden, sondern dabei jegliche Bindung zu Erwachsenen verloren und praktisch "ausgewildert" wurden. Niemand fühlte sich für sie zuständig. Wegschauen war die Praxis. Auf der Flucht nach Westen ging es für den Einzelnen nur um sein Überleben. Barmherzigkeit und Mitleid konnte man sich nicht leisten. (...)
Anja Bilabel weiß, dass Chroniken das Leiden oft hinter Zahlenwerk verschwinden lassen. Deshalb stellt sie das Erleben der Opfer in den Mittelpunkt. Sie verschweigt nichts. Nicht, dass die Russen in der Stunde des Sieges Rache nehmen, nicht, dass vor allem die Frauen, die massenhaft vergewaltigt werden, für Hitlers Krieg bezahlen, aber auch nicht den Spruch des russischen Leutnants: "Wir sind doch Menschen". Die große Verzweiflung, die zum Selbstmord führt, der "selbstverständliche" Umgang mit dem Tod, das Glücksgefühl "ich werde einmal satt von Abfällen, die für die Schweine gedacht waren", die Kunst des Bettelns -

All das macht Anja Bilabel mit ihrer Hörbildstimme so lebendig, dass der Zuhörer sich durch die historische Distanz gesichert fühlt, aber sich trotzdem im Mittelpunkt des Erlebens wähnt.

Die japanische Musikstudentin Kazuyo Tsunehiro setzt mit ihren Holzschlagzeugen immer wieder begleitend akustische Signale, die aufhorchen oder verweilen lassen und so das Hörbild verdichten.

(...) eröffnete der Abend auch einen neuen Blick auf die aktuelle Flüchtlingsthematik

R.Bamming, IVZ,27.2.1017





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"Oscar Wilde ist ein Liebling von mir"
Bühnenschauspielerin und Hörfunksprecherin Anja Bilabel präsentiert im Kulturkreis "Adel verpflichtet"

-na- 'MÜNSTER-WOLBECK.
(...) als es denn soweit war, entführte die Bühnenschauspielerin und Hörfunksprecherin ihr Publikum regelrecht in die Krimisatire, ließ es die treffsichere Ironie des Autors erleben.

Ihren Vortrag ergänzte sie mit Musikeinspielungen, die sie selbst arrangiert hatte.
Normalerweise trete sie in 'Begleitung eines Musikers auf (..), erklärte Anja Bilabel, die von 2001 bis 2008 am münsterschen Wolfgang-Borchert-Theater engagiert war. Die in Berlin geborene Schauspielerin, wo sie auch ihre Schauspielausbildung absolvierte, machte sich dann selbstständig und ist seitdem deutschlandweit als Gastschauspielerin mit Wohnsitz in Münster unterwegs. Bundesweit sind auch ihre Aktivitäten im Hörfunk: Sie spricht für das Studio Hamburg, den Deutschlandfunk in Köln, für den MDR und WDR. Zudem ist sie als Synchronsprecherin tätig.
Besonders bekannt ist sie 'derzeit durch den Lauschsalaon, den sie gründete und bei dem die virtuosen Hörstücke auf dem Wechsel von Stimme und Musik basieren individuell,' ob für große oder kleine Gesellschaften, konzipiert auf den Anlass, das Thema und den Ort, wie es in einer Definiton heißt. "Ich war einfach von ihren Auftritten begeistert", erklärt Kulturkreis-Leiterin Ingrid Brock-Gerhardt, warum sie sich um einen Auftritt der Schauspielerin bemüht habe. Was dann auch zum Glück klappte. (...)
Westfälische Nachrichten, -na-, 5.3.2017





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Michael Grundmeier, Landeszeitung, 7.3.2017:

"Jeder Mensch ist eine Welt"

Brillanter Lauschsalon
im Joel-Le-Theule-Saal

VON MICHAEL GRUNDMEIER

BÜCKEBURG. Mit einem atmosphärisch dichten Kammerhörstück hat Anja Bilabel ihre Zuhörer im Joel-Le-Theule-Saal in den Bann gezogen.
Unterstützt von Birgit Haverkock am Akkordeon, gelang Bilabel ein "Tigersprung" durch mehrere Jahrhunderte hindurch.

Anja Bilabel weiß, wie sie ihr Publikum in den Bann ziehen kann.

Von Beginn an versetzt sie sich in die einzelnen "Rollen" - verändert Stimme und Tonlage, Gestik und Körperhaltung.

Ist das Heinrich Heine, der da vorne sitzt? Eine seine literarischen Figuren?

Als gelernte Schauspielerin weiß Bilabel, wie sie diese Illusion erzeugen kann.

Es sind aber nicht nur Äußerlichkeiten, die den "Tigerspung" in die Zeit Heinrich Heines möglich machen.

Geschickt verbindet Bilabel Prosa, Lyrik und Biografisches mit der Musik von Birgit Haverkeck am Akkordeon.

Haverkock untermalt die literarischen Auszüge mal mit musikalischen Assoziationen, dann wieder mit kleinen Melodien und Einfällen:

Immer tiefer werden die Zuhörer so in den Kosmos von Heinrich Heine hineingezogen.


Bilabel erzählt von Heines Geburt in Düsseldorf bis zu seinem Tod in Frankreich, wo nach der gescheiterten europäischen Revolution von 1848 ebenfalls die "Fürstenpartei" die Obergewinnt. Je mehr die Restauration an Boden gewinnt, desto schlimmer steht es um Heines Gesundheit, ist an diesem Abend zu erfahren.

"Die Freiheit hat man satt am End ... ", dichtet ein verzweifelter Heine, als auch in Frankreich die Konservativen das Ruder übernehmen. Und: "Wir alle sind Esel - ia, ia."

(...)

Einfach großartig sind auch die wenig bekannten "Memoiren des Herrn Schnabelewopski", die Bilabel an diesem Abend auszugsweise vorträgt.

Darin spricht Heine von den Advokaten, die ein Gesetz wie einen Braten wenden, bis etwas für sie abfällt. Oder von den Bürgern, die für ihn aussehen wie Zahlen. In seinem - nach eigener Aussage - persönlichstem Werk, der Tragödie "Almansor", geht es um unfreiwillig zum Christentum konvertierte Muslime nach der Rückeroberung Spaniens. Diese Geschichte sei sicher auch eine "Projektion seiner eigenen Geschichte als Jude in einer Mehrheitsgesellschaft" gewesen, sagt Bilabel.

In diesem Werk (das übrigens bei seiner Uraufführung 1823 wegen Zuschauerprotesten abgebrochen werden musste) findet sich auch einer der hellsichtigsten Sätze,die Heine jemals geschrieben hat.

"Wo man Bücher verbrennt da verbrennt man auch Menschen."

Heines Vision war eine andere: Statt einer "Religion des Schmerzes" wünschte sich der Dichter eine "Religion der Freude", denn: "Gott wohnt in unseren Küssen."





***




Auf Tuchfühlung mit der Droste!

Der Lauschsalon im "Theater am Wall"

Warendorf -
Anja Bilabel gestaltete ihren Abend mit Annette von Droste Hülshoff als Kammerhörstück, wobei sie sich in einen innigen und gegenseitig inspirierenden Dialog mit der Konzertharfenistin Verena Volkmer begab. Mit "Das Schloss" und "Die rechte Stunde" eröffnete Anja Bilabel ihre literarische Reise in die Vergangenheit. Die Besonderheiten der damaligen Sprache, deren Gefühlstiefe und Farbigkeit fesselten sofort.

Von Axel Engels

Intim und jederzeit fesselnd -

mit Anja Bilabel und Verena Volkmer wanderte der Besucher im gut besuchten Dachtheater am Wall gerne über das schaurige Moor der Annette von Droste Hülshoff.

Anja Bibalel vom Münsteraner Lauschsalon hat sich schon bedeutenden Schriftstellern wie Hermann Hesse, Edgar Allen Poe, Christian Morgenstern oder Oscar Wilde im Rahmen ihrer musikalischen Lesungen angenommen. Wer sich aber im Münsterland mit Gedichten und Erzählungen beschäftigt, kommt am Werk der Annette von Droste Hülshoff nicht vorbei. Aber aus dem großen Schaffen der großen Schriftstellerin und Komponistin gerade die Gedichte herauszusuchen, die sich für einen literarisch-musikalischen Rezitationsabend eignen, dafür muss man sich schon ganz intensiv mit der Frau von der Burg Hülshoff beschäftigt haben und zudem viel Feingefühl für einen dramatischen, gefühlvollen Rezitationsablauf haben.

Anja Bilabel gestaltete ihren Abend mit der Droste dann auch als Kammerhörstück, wobei sie sich in einen innigen und gegenseitig inspirierenden Dialog mit der Konzertharfenistin Verena Volkmer begab.

Mit "Das Schloss" und "Die rechte Stunde" eröffnete Anja Bilabel ihre literarische Reise in die Vergangenheit. Die Besonderheiten der damaligen Sprache, deren Gefühlstiefe und Farbigkeit fesselten sofort bei der intensiven Gestaltung durch Anja Bilabel.

Auch wenn man die Ballade "Der Knabe im Moor" mit ihrem Anfang "O, schaurig ist's, übers Moor zu gehen..." aus dem Jahre 1842 schon so oft gehört hat, so erfüllte bei der markanten Rezitation von Anja Bilabel eine wahrlich düstere und mysteriöse Atmosphäre das abgedunkelte Dachtheater.

Mit wohlklingender Sprechstimme gestaltete Bilabel die Gedichte, wobei sie sich ganz auf die Musikalität von Verena Volkmer verlassen konnte. Mit ihren klangmalerischen Improvisationen und Bearbeitungen barocker Tanzweisen - vom Menuett bis zur Sarabande - wusste sie den farbenreichen Klang der Harfe den jeweiligen Gedichten entsprechend einzusetzen.
Wenn sie das Thema der Chaconne aus der "Partita Nr. 2 d-moll für Solovioline" von Johann Sebastian Bach spielte, oder (...), dann passte dies einfach exquisit in den stimmungsvollen Programmablauf.

Die Gestaltung der Gedichte durch Anja Bilabel war ein jederzeit inspirierendes Erlebnis.

Von der introvertierten Stimmung des "Mondesaufgang", den berührenden Gedichten "Lebt Wohl" und "Letzte Worte", dem mit Akribie und Feinsinn vorgetragenen "Doppeltgänger" und "Die beste Politik" - immer wusste sie den passenden Ausdruck in ihre Rezitationen zu legen.

Dadurch war es für das Publikum einfacher, in die Welt der Droste einzutauchen und so diesen Abend in all seinem Facettenreichtum intensiv zu erleben.

Axel Engels, Westfälische Nachrichten, 23.3.2017

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